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Dr. Nevra Akdemir

Dr. Nevra Akdemir is a post-doctoral researcher at the Department of Migration and Society at IMIS, University of Osnabrück and she is working in the subproject “Loss of Status for Highly Educated Female Refugees””. She studied Econometrics (B.A.) at the Istanbul University, Development Studies (M.A.) the Marmara University (İstanbul) and Urban Studies (Ph.D.) at Mimar Sinan Fine Arts University in İstanbul, (Turkey). Her PhD-thesis focused on relation between urban dynamics and transformation of working class in shipyards regions. The title is “Accumulation, Crises and Spatial Fix: The Case of Tuzla and Yalova Shipyards Regions”. Akdemir published the field of labour process, economic development and gender with particular focus on the precarization/informalization process of labour and the role of female labour in economic development process. She studies on the concretization of labour practices and capital accumulation processes in urban spaces, thus on 'production of space by human agency'. She also studies on different dimension of development questions by especially focusing on labour geography, gendered space, urban studies and changing production and labour process.

Johanna Elle, M.A.

Johanna Elle, M.A., promoviert am Institut für Kulturanthropologie/ Europäische Ethnologie der Universität Göttingen im Rahmen des niedersachsenweiten Verbundforschungsprojekts zu vergeschlechtlichen Ankunfts- und Aufnahmeprozessen. In ihrer Forschung untersucht sie lokale Akteure und ihre Aushandlungen von gender und race im hochdynamischen „Flüchtlingsdiskurs“. Nach ihrem Masterabschluss im Jahr 2015 arbeitete sie für das Netzwerk „Gender&Migration@Niedersachsen“ sowie als Lehrbeauftragte am Institut für Kulturanthropologie/ Europäische Ethnologie der Universität Göttingen zu den Schwerpunkten Rassismus-, Gender- und Migrationsforschung. Sie ist Mitglied des Göttinger Geschlechterzentrums (GCG) und des Netzwerks für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung (kritnet).

Daniela Müller, M.A.

Daniela Müller studierte Sozialwissenschaften (B.A) in Marburg und Soziologie (M.A.) in Frankfurt am Main. Während ihres Studiums setzte sie sich mit der Geschlechterforschung, der kritischen Migrations- und Grenzregimeforschung und mit qualitativen Methoden der Sozialforschung auseinander. Das Masterstudium beendete sie mit einer Diskursanalyse des von der europäischen Grenzschutzagentur Frontex produzierten Wissen über Menschenhandel und Migration. Nach dem Studium war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Institut für sozialwissenschaftliche Drogenforschung (Centre for Drug Research, Goethe-Universität Frankfurt am Main) beschäftigt. Seit März 2017 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Geschlechterverhältnisse und Flucht-Migration in den Medien“. In ihrem Dissertationsvorhaben beschäftigt sie sich aus der Perspektive der feministischen Humanitarismusforschung mit dem Diskurs um Flucht_Migration.

Dr. Ulrike Lingen-Ali

Dr. Ulrike Lingen-Ali ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen und Geschlechterforschung (ZFG) und Lehrende am Institut für Pädagogik (Fachgruppe Migration und Bildung) sowie im Studiengang EMMIR (European Master Migration and Intercultural Relations) an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg. Sie hat in Oldenburg Pädagogik und in Birzeit/Palästina Arabisch und Sozialwissenschaften studiert. Nach ihrer Promotion in Bildungs- und Sozialwissenschaften (Titel der Dissertation: „Transkulturelle Verschiebungen – Agency im Kontext. Eine biografische Untersuchung zu frauenpolitischen Akteurinnen in Palästina und in Deutschland“) war sie von 2012 bis 2016 Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Alleinerziehende Migrantinnen und Migranten in Niedersachsen – Lebenslagen und Fähigkeiten im Spannungsfeld von Armut und Selbstbestimmung (ALMIN). Aktuelle Forschungsprojekte sind “Shifting Families: Interrogating notions of ‘family’ in a context of contemporary African migration and diverse urban spaces, using multi-sited case studies in South Africa, Morocco, and Germany” sowie das Teilprojekt “Geflüchtete Frauen, Familiendynamiken und Gewalt: Traumabewältigung, Intervention und Prävention im Aufnahmekontext“ im Rahmen des Verbundprojekts „Gender, Flucht, Aufnahmepolitiken. Prozesse vergeschlechtlichter In- und Exklusion in Niedersachsen“. Schwerpunkte ihrer Lehre, Forschungsinteressen und Publikationen umfassen Familiendynamiken und Migrationskontexte; Identitäts- und Zugehörigkeitskonzepte; Orientalismus und Othering; religiöse Zuschreibungen; Geschlechterverhältnisse und -dynamiken; Gewaltstrukturen, -prävention und –intervention.

Dr. Arezou Sade

Ari Sade verfasste am Fachbereich „Interkulturelle Pädagogik - Erziehungswissenschaften - Diversity Education“ an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ihre Dissertation unter dem Titel „The same, but different: A transcultural analysis of young protagonists and their space of possibilities as portrayed in migration literature“. Darin befasste sie sich intensiv mit den Konzepten Transkulturalität und Integration insbesondere von Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund mit Fokus auf Intersektionalität sowie die optimale Nutzung ihrer Möglichkeitsräume innerhalb unserer Gesellschaft. Dabei hat sie verschiedene Forschungsprojekte rund um dieses Thema koordiniert und geleitet. Derzeit ist sie als Integrationssozialarbeiterin im öffentlichen Dienst der Stadt Oldenburg tätig und leitet verschiedene Frauenprojekte. Seit acht Jahren arbeitet sie bei der Stadt Oldenburg als Expertin zu Soziale Arbeit, Asylrecht allgemeine rechtliche Angelegenheiten und der Alltagsbetreuung von neu Zugewanderten. Sie setzt sich für die Betreuung gewaltbetroffener Frauen und Mädchen ein und gibt ihnen Kraft und Zuversicht. Themen ihrer Arbeit sind kultursensible Beratung und Kommunikation, Wirkung von Sprache, Unterschiede und Vorurteile, Deeskalation in Beratung und Begleitung, Flucht und Trauma, Frauenrechte und Gewaltschutz für Frauen.

Dr. H. Pinar Şenoğuz

Dr. H. Pınar Şenoğuz ist Postdoktorandin am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Universität Göttingen und Mitglied des interdisziplinären „Labors kritische Migrations- und Grenzregimeforschung“ und des Zentrums für Globale Migrationsstudien an derselben Universität. Im Jahr 2014 promovierte sie an der Technischen Universität des Mittleren Ostens in der Türkei mit ihrer Doktorarbeit über die soziale Veränderung und innere Stratifikation in einer türkischen Stadt an der syrischen Grenze. Sie publizierte umfassend zur türkisch-syrischen Grenze mit Schwerpunkt auf Schattenökonomien und Illegalität, post-migrantischen Konflikten und Gastfreundschaft und Geflüchtete.

Johanna Ullmann, M.A.

Johanna Ullmann, M.A., arbeitet seit April 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Migration und Gesellschaft am IMIS der Universität Osnabrück im Teilprojekt „Gibt es einen male bias in der frühen Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen?“ im Rahmen des vom MWK geförderten Forschungsverbundes „Gender, Flucht, Aufnahmepolitiken. Prozesse vergeschlechtlichter In- und Exklusionen in Niedersachsen“. Sie absolvierte ihr M.A. und B.A.-Studium der Soziologie, Gender Studies, Kommunikationswissenschaften und Arabistik an der LMU München, der Birzeit University (Ramallah) und der University of Damascus.