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Johanna Elle, M.A.

Johanna Elle, M.A., promoviert am Institut für Kulturanthropologie/ Europäische Ethnologie der Universität Göttingen im Rahmen des niedersachsenweiten Verbundforschungsprojekts zu vergeschlechtlichen Ankunfts- und Aufnahmeprozessen. In ihrer Forschung untersucht sie lokale Akteure und ihre Aushandlungen von gender und race im hochdynamischen „Flüchtlingsdiskurs“. Nach ihrem Masterabschluss im Jahr 2015 arbeitete sie für das Netzwerk „Gender&Migration@Niedersachsen“ sowie als Lehrbeauftragte am Institut für Kulturanthropologie/ Europäische Ethnologie der Universität Göttingen zu den Schwerpunkten Rassismus-, Gender- und Migrationsforschung. Sie ist Mitglied des Göttinger Geschlechterzentrums (GCG) und des Netzwerks für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung (kritnet).

Prof. Dr. Elke Grittmann

Prof. Dr. Elke Grittmann ist Professorin für Medien und Gesellschaft an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Sie hat Kunstgeschichte, Journalistik und Kommunikationswissenschaft sowie Politische Wissenschaft an der Universität Hamburg studiert. Ihre Pro¬motion zu politischer Kommunikation in Fotojournalismus und Pressefotografie hat sie im Jahr 2006 abgeschlossen. Sie hat in verschiedene Forschungsprojekte durchgeführt, u.a. zur visuellen Repräsentation von Führungskräften in den Medien, rechte Gewalt gegen Migrant*innen in den Medien. In den vergangenen Jahren hat sie sich verstärkt mit Geschlecht, Flucht und Medien befasst. Elke Grittmann ist Fachgruppensprecherin der Fachgruppe Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Visuelle Kommunikation/Fotojournalismus; Inter- und transnationale Kommunikation; Medien und Flucht-Migration; Kommunikationswissenschaftliche Geschlechterforschung; Medienethik; Journalismus und Öffentliche Erinnerung. Gemeinsam mit Prof. Dr. Tanja Thomas (Tübingen) und Prof. Dr. Fabian Virchow (Düssel-dorf) hat sie die Studie 'Das Unwort erklärt die Untat' – Die Berichterstattung über die NSU-Morde – eine Medienkritik" (Frankfurt 2015) veröffentlicht. Das Projekt wurde von der Otto Brenner Stiftung gefördert.

Prof. Dr. Sabine Hess

Prof. Dr. Sabine Hess ist seit 2011 Professorin am Institut für Kulturanthropologie / Europäische Ethnologie an der Universität Göttingen. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Migrations- und Grenzregimeforschung, Anthropologie der Globalisierung und Transnationalisierung, politische Anthropologie mit Fokus auf europäische Integration und Europäisierungsprozesse, Gender Studies und anthropologische Methoden. Sie verfasste ihre Dissertation zur transnationalen Migration slovakischer Frauen in die Hausarbeit am Frankfurter Institut für Kulturanthropologie, die unter dem Titel „Globalisierte Hausarbeit. Au-Pair als Migrationsstrategie von Frauen aus Osteuropa“ (2005) veröffentlicht wurde; sie war von 2003 bis 2005 wissenschaftliche Koordinatorin und Mitarbeiterin am europaweiten Forschungs- und Filmprojekt „Transit Migration“, gegründet von der Kulturstiftung des Bundes. Von 2006 bis 2010 war sie Assistenzprofessorin am Institut für Volkskunde und Europäische Ethologie der LMU München. Zudem war sie wissenschaftliche Kuratorin zahlreicher interdisziplinärer Forschungs- und Ausstellungsprojekte zur Geschichte der Migration in deutschen Städten wie „Crossing Munich. Orte, Bilder und Debatten der Migration“ (2007-2009) und „Movements of Migration. Ein Wissensarchiv der Göttinger Migrationsgeschichte” (2011-2013). Weiterhin leitete und leitet sie zahlreiche Forschungsprojekte zum europäischen Grenzregime in Süd-Ost-Europa und Deutschland, die von nationalen und europäischen Institutionen gefördert werden. Sie koordiniert das interdisziplinäre „Labor kritische Migrations- und Grenzregimeforschung“ an der Universität Göttingen, das fünfzehn Doktorand*innen und Postdoktorand*innen Raum für regelmäßigen theoretischen und wissenschaftlichen Austausch zu Themen bietet. Sie ist Mitbegründerin des interdisziplinären, europaweiten Netzwerk für Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung (kritnet) und Mitglied des Rats für Migration sowie Vorstandsmitglied des Göttinger Centrums für Geschlechterforschung (GCG).

Dr. Ulrike Lingen-Ali

Dr. Ulrike Lingen-Ali ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen und Geschlechterforschung (ZFG) und Lehrende am Institut für Pädagogik (Fachgruppe Migration und Bildung) sowie im Studiengang EMMIR (European Master Migration and Intercultural Relations) an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg. Sie hat in Oldenburg Pädagogik und in Birzeit/Palästina Arabisch und Sozialwissenschaften studiert. Nach ihrer Promotion in Bildungs- und Sozialwissenschaften (Titel der Dissertation: „Transkulturelle Verschiebungen – Agency im Kontext. Eine biografische Untersuchung zu frauenpolitischen Akteurinnen in Palästina und in Deutschland“) war sie von 2012 bis 2016 Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Alleinerziehende Migrantinnen und Migranten in Niedersachsen – Lebenslagen und Fähigkeiten im Spannungsfeld von Armut und Selbstbestimmung (ALMIN). Aktuelle Forschungsprojekte sind “Shifting Families: Interrogating notions of ‘family’ in a context of contemporary African migration and diverse urban spaces, using multi-sited case studies in South Africa, Morocco, and Germany” sowie das Teilprojekt “Geflüchtete Frauen, Familiendynamiken und Gewalt: Traumabewältigung, Intervention und Prävention im Aufnahmekontext“ im Rahmen des Verbundprojekts „Gender, Flucht, Aufnahmepolitiken. Prozesse vergeschlechtlichter In- und Exklusion in Niedersachsen“. Schwerpunkte ihrer Lehre, Forschungsinteressen und Publikationen umfassen Familiendynamiken und Migrationskontexte; Identitäts- und Zugehörigkeitskonzepte; Orientalismus und Othering; religiöse Zuschreibungen; Geschlechterverhältnisse und -dynamiken; Gewaltstrukturen, -prävention und –intervention.

Daniela Müller, M.A.

Daniela Müller studierte Sozialwissenschaften (B.A) in Marburg und Soziologie (M.A.) in Frankfurt am Main. Während ihres Studiums setzte sie sich mit der Geschlechterforschung, der kritischen Migrations- und Grenzregimeforschung und mit qualitativen Methoden der Sozialforschung auseinander. Das Masterstudium beendete sie mit einer Diskursanalyse des von der europäischen Grenzschutzagentur Frontex produzierten Wissen über Menschenhandel und Migration. Nach dem Studium war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Institut für sozialwissenschaftliche Drogenforschung (Centre for Drug Research, Goethe-Universität Frankfurt am Main) beschäftigt. Seit März 2017 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Geschlechterverhältnisse und Flucht-Migration in den Medien“. In ihrem Dissertationsvorhaben beschäftigt sie sich aus der Perspektive der feministischen Humanitarismusforschung mit dem Diskurs um Flucht_Migration.

Prof. Dr. Helen Schwenken

Prof. Dr. Helen Schwenken ist Professorin für Migration und Gesellschaft am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften und am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Sie ist Ko-Sprecherin der Forschungsstelle Geschlechterforschung an der Universität Osnabrück und eine der Koordinatorinnen des internationalen Research Network for Domestic Workers‘ Rights (RN-DWR). Von 2011 bis 2014 war sie Juniorprofessorin für Politik der Arbeitsmigration/Migration and Decent Work an der Universität Kassel und am International Center for Development and Decent Work (ICDD). Ihre Promotion schloss sie 2005 an der Universität Kassel mit einer Arbeit zur politischen Mobilisierungen um irreguläre Migration in der EU ab („Rechtlos, aber nicht ohne Stimme, 2006, transcript-Verlag). Zuvor absolvierte sie ihr Diplomstudium in Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen in den Bereichen Migrationsforschung (insbesondere zu Arbeit, Flucht), Geschlecht und sozialer Bewegungsforschung. Sie leitete bzw. leitet u.a. folgende Projekte: „Taking Sides“, ein trilateraler Vergleich zu Protesten gegen Abschiebungen (dt. Teilstudie gefördert durch die DFG, 2013-2017; gem. mit den Universitäten Wien und Neuchatel) und „Interessenvertretung – Kooperation – Konflikt“ zum Verhältnis von migrantischen Selbstorganisationen und Gewerkschaften in den 1970/80er Jahren (gefördert durch die Hans Böckler Stiftung, gem. mit der G.A. Universität Göttingen, 2017-2020). Zum Zweiten Bundesgleichstellungsbericht trug sie 2017 mit einer Expertise zu Gender und Flucht bei.

Johanna Ullmann, M.A.

Johanna Ullmann, M.A., arbeitet seit April 2017 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Migration und Gesellschaft am IMIS der Universität Osnabrück im Teilprojekt „Gibt es einen male bias in der frühen Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Frauen?“ im Rahmen des vom MWK geförderten Forschungsverbundes „Gender, Flucht, Aufnahmepolitiken. Prozesse vergeschlechtlichter In- und Exklusionen in Niedersachsen“. Sie absolvierte ihr M.A. und B.A.-Studium der Soziologie, Gender Studies, Kommunikationswissenschaften und Arabistik an der LMU München, der Birzeit University (Ramallah) und der University of Damascus.