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Teilprojekt Homemaking

Projektdurchführende: H. Pınar Şenoğuz, Universität Göttingen, Institut für Kulturanthropologie/ Europäische Ethnologie

Fachgebiete: Kulturanthropologie und Migrationsforschung

Dieses Forschungsprojekt wird im Rahmen des Teilprojekts “Aufnahme- und Ankunftspolitiken“ als ein zusätzliches Modul durch die VW Stiftung unterstützt. Es zielt darauf ab, Prozesse der Herstellung von ‚Zuhause‘ unter geflüchteten Frauen, die sich in eine Schwebezustand befinden und sich hinsichtlich Alter, Ethnie/race und des sozialen Hintergrundes unterscheiden, zu untersuchen. Ausgehend von biographisch-narrativen Interviews wird erforscht, wie die Suche nach einem Zuhause als eine Bewältigungsstrategie funktioniert, um die Unsicherheiten, die aus der Flucht entspringen in Angriff zu nehmen. Der Fokus auf den Prozess der Herstellung von ‚Zuhause‘ als eine vergeschlechtlichte Praxis, bei der Frauen größere Verantwortung auferlegt wird als Männer, wird untersucht wie geflüchtete Frauen auf verschiedene Elemente der materiellen Kultur, auf Erinnerungen und auf Netzwerke im Heimatland, in Transitländern und im Gastland zurückgreifen, um ein Zuhause für sich und Familienmitglieder herzustellen. Die Forschung konzentriert sich auf Aufnahmezentren, Gemeinschaftsunterkünfte und andere Formen der Unterbringung in Niedersachsen, wobei die Liminalitӓt der Geflüchteten betont wird.

Kontakt

Institut für Kulturanthropologie/ Europäische Ethnologie
Universität Göttingen
Heinrich-Düker-Weg 14
37073 Göttingen
Tel.: +49 551 39 21247
hsenogu@uni-goettingen.de